USA wir kommen, und der Regen auch!

Gestern ging der lang erwartete Ritt endlich los. Sachen gepackt, rauf auf die Maschinen, rein ins Auto und ab auf die Interstate.

Die Sonne lachte, das Bikerherz pochte, die Landschaft unwirklich. Es ging über Berge, vorbei an sehr sehr langsam fahrenden Trucks und überhitzten Fahrzeugen, die am Straßenrand standen. Zwischendurch immer mal wieder ein kühleres Lüftchen.

Unterbrochen wurde die Tour durch ein kleines Päuschen in einem Café mit Uglyness-Certifikate. Leider gabs dort keinen Apple-Pie mehr, dafür Cherry-Pie. Naja, vermissen wird ihn von uns keiner. Aber dafür kühlten der Eistee und der Eiskaffee ganz gut ab.

Weiter ging es Richtung Norden. Links am Horizont sah man ein Tal, welches durch einen Regenguss gut abgekühlt wurde. Sah echt genial aus. Leider bog unser Weg dann nach links ab. Genau in den Regen rein! Gut, dass genau in dem Moment eine Tankstelle kam, die an einer kleinen Einsiedlerstadt lag. Angehalten, umgeschaut, für niedlich befunden und dann nach Kaffee gesucht. Die Läden, die es hier gab, konnten wir leider wegen des „Labourdays“ nicht näher betrachten. Selbst das einzige Café im Ort machte direkt vor uns die Pforten dicht. Aber gut, dass es hier die Tankstelle gab. Da wir hier gut eine Stunde den Regen abwarteten, konnten wir so einige Kuriositäten kommen und gehen sehen. Kontaktscheu sind die Amerikaner nun wirklich nicht. Und ja, auch hier wird unterschieden zwischen „East-“ and „West-Berlin“.

Nach dem Regen ging es dann ein wenig kühler, jedoch nur für kurze Zeit, weiter. Es ging rein in die Berge. Nationalpark um Nationalpark folgten. Picknickplätze mit Grillmöglichkeiten gab es an jeder „Ecke“. Aber auch die Kurven gab es endlich. Leider musste man sie mit 15 oder 20 mph nehmen. Etwas langsam, aber dennoch ging es voran. Für die langsame Strecke wurden wir dann jedoch mit einem herrlichen Ausblick auf die „Red Rocks“ bei Sedona belohnt.

In Sedona selbst folgten wir dann noch einem Geheimtipp. Bei Sonnenuntergang kamen wir an einen Platz abseits der Strecke und standen mitten in den „Red Rocks“. Atemberaubend und schmerzhaft. Zumindest, wenn man den Kakteen zu nahe kommt. Nachdem wir uns hier satt gesehen hatten, ging es dann auf die letzte Etappe nach Flagstaff.

Die fehlende Stunde durch den Regen fehlte uns hier nun, denn es wird hier sehr schnell dunkel. Also wurden die letzten 20 Meilen mit vielen Scheinwerfern und einer langen Schlange hinter uns zurückgelegt. Trotzdem schafften wir es nach Flagstaff und das Hotel wurde auch sehr schnell gefunden.

Nach dem Auspacken ging es auf Nahrungssuche. Jemand empfahl mir „Taco Bell“. Die Empfehlung gab ich weiter uns so suchten wir diesen Laden auch auf. Man merkt hier in Flagstaff, dass es sich bei den Amerikanern anscheinend sehr um das Essen dreht. So viele Restaurants und Fast-Food-Ketten auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen. Jedenfalls wurden so einige Tacos verschlungen. Naja. Der Magen war voll. Danach stampften wir gegenüber ins Starbucks. Der Kaffeedurst wurde gestillt und mit dem Heißgetränk ging es wieder Richtung Hotel, wo es dann auch gegen 23 Uhr sehr schnell still wurde.

Gute Nacht Little Boy.

Bilder folgen und hier ist es im Moment 07.09. 8:03

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2 Kommentare zu USA wir kommen, und der Regen auch!

  1. Meike sagt:

    Naa da habt ihr ja schon eine Menge erlebt !
    Klingt total schön und ich muss sagen, dass ich mir die Landschaft mitsamt kleiner Zwischenstops bildlich sehr gut vorstellen kann.

    Liege ich richtig– Es müsste bei euch ja jetzt „etwa“ halb 12 Uhr mittags sein, während wir schon halb 9 Uhr abends haben?!
    Dann habt ihr den Tag ja noch vor euch ^^

    • loki sagt:

      Ja, es ist total schön, und die Landschaft verändert sich immer wieder.
      Mit den Zeiten liegt du richtig: wir hängen nach, meist 9 Stunden. Das sieht man auch unten rechts auf der blog-seite: MST ist unsere, CEST eure.
      Allein: im Moment sind wir eine Stunde ‚dichter‘ also nur 5 Stunden hinterher.
      🙂

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